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"Ohne Zustimmung der Gesellschafter gibt es kein StaRUG-Verfahren und keine Treuhand"

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Mit Andreas Ziegenhagen, Rechtsanwalt und Managing Partner der weltweit größten Anwaltskanzlei Dentons, diskutieren wir die Eskalationsstufen im Umgang mit dissentierenden Gläubigern. Wir erfahren, dass es manchmal ausreichend ist, mit dem StaRUG zu drohen und warum vor allem für die Restrukturierung von Schuldscheindarlehen das StaRUG ein geeignetes Tool ist. Wir tauchen diesmal tief in fachliche Themen ein. Wann ist eine Sanierungsmoderation sinnvoll? Wie fügt sich das Modell der doppelnützigen Treuhand in das StaRUG-Verfahren ein? Gibt es Durchsetzungsmöglichkeiten gegen ablehnende Gesellschafter? Und wir erfahren, warum das StaRUG die Anzahl konsensualer Sanierungen erhöhen wird.

"Die Vertragsbeendigung wäre die Eskalation im Quadrat gewesen"

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Mit Herrn Prof. Dr. Heribert Hirte (CDU), Mitglied des Bundestages und kommissarischer Vorsitzender des Rechtsausschusses, diskutieren wir in der Herzkammer der deutschen Demokratie kurz vor der entscheidenden Abstimmung über das SanInsFoG die finalen und wegweisenden gesetzgeberischen Entscheidungen, insbesondere zum StaRUG. Wir erfahren mehr über die Diskussionen im Hintergrund, die zur Streichung der Passagen über die Vertragsbeendigung im Gesetzentwurf geführt haben. Welche Überlegungen wurden zu den Haftungsvorschriften für Geschäftsleiter bei drohender Zahlungsunfähigkeit angestellt? Bedarf es eines Unternehmerführerscheines? Und Prof. Hirte erläutert uns, warum sich bei der Konzentration der Insolvenzgerichte die fachlichen Argumente wieder nicht durchgesetzt haben.

"Wir brauchen das Verfahren jetzt – fangen wir an"

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Dr. Daniel Blankenburg ist Insolvenzrichter am Amtsgericht Hannover und hat sich schon unter einem besonderen Blickwinkel intensiv mit dem kommenden StaRUG beschäftigt: Er ist auch für die EDV-technischen Vorarbeiten zuständig. Wir erfahren von ihm, was es heißt, ein neues Gericht zu organisieren. Mit ihm diskutieren wir aber auch, wie die zukünftigen Restrukturierungsrichter mit den besonderen Anforderungen des StaRUG umgehen werden. Wird es eine Vorauswahlliste nach dem Hannoveraner Modell auch für Restrukturierungsbeauftragte geben? Und warum ist Daniels wichtigster Wunsch ein Registerzeichen?

Das Insolvenzverfahren als Resterampe der Restrukturierung?

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Im zweiten Teil unserer Doppelfolge mit Dr. Lars Westpfahl, Partner der Kanzlei Freshfields, diskutieren wir die künftige Rolle der Insolvenzordnung in der Restrukturierungslandschaft und warum das Insolvenzverfahren auch künftig ein wichtiger Baustein im Werkzeugkasten der Restrukturierungspraxis sein wird. Wir werfen einen Blick voraus, warum sich trotzdem die Akteure neu sortieren und auf die geänderten Rahmenbedingungen einstellen müssen. Besonders in den Blick nehmen wir dabei die Rolle des künftigen Restrukturierungsbeauftragten. Daneben blicken wir auch auf den Aufgabenzuschnitt des künftigen Reststrukturierungsgerichts und das scharfe Schwert der gerichtlich bestätigten Vertragsbeendigung.

"Meine Erwartungen sind übertroffen"

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Lars Westpfahl, Partner bei Freshfields in Hamburg, ist einer der herausragenden Restrukturierungsanwälte in Deutschland. Er ist immer wieder in prominente, internationale und anspruchsvolle Sanierungsfälle involviert. Wir haben mit ihm den taufrischen Referentenentwurf für eine präventive Restrukturierung (StaRuG) in Deutschland diskutiert und einer ersten Bewertung unterzogen.

Im ersten Teil dieser Doppelfolge erörtern wir, warum die Idee eines insolvenzrechtlichen Einheitsverfahrens nicht verfehlt ist, aber das Restrukturierungsrecht trotzdem neuer Impulse und Ideen mit einem eigenen Gesetz bedarf. Was sind die zentralen Neuerungen des Entwurfs? Woraus ergeben sich neue Spannungsfelder für die Beteiligten? Außerdem erfahren wir, wie internationale Mandanten und Investoren auf den Entwurf reagieren.

"Ein Wert für alle Stakeholder entsteht nur, wenn ich etwas Neues erschaffen kann"

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Michael Baur ist bei der US-Beratungsgesellschaft AlixPartners Managing Director & Head of EMEA sowie Vorsitzender des TMA Deutschland e.V. Von ihm haben wir erfahren, dass er sich manchmal wie ein Puppenspieler fühlt, der nach perfekter Vorbereitung an der richtigen Strippe ziehen muss. Es kommt für ihn nicht nur auf eine hohe Umsetzungsgeschwindigkeit an, sondern auf ein gelungenes Stakeholder-Management im gesamten Sanierungsprozess. Durch Teamarbeit mit allen Beteiligten und deren Beratern will er einen neuen Unternehmenswert erschaffen, an dem alle partizipieren können.

Die Aufzeichnung entstand wenige Tage vor der Veröffentlichung des Referentenentwurfs für den präventiven Restrukturierungsrahmen.

"Scream Or Die" - Gläubigerbeteiligung im Restrukturierungsverfahren

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Mit Prof. Dr. Stephan Madaus diskutieren wir, wie die Restrukturierungsrichtlinie für kleine und mittelständische Unternehmen umgesetzt werden kann. Ist die stärkere Fokussierung auf das Schuldnerunternehmen ein Perspektivwechsel und wie werden sich Gläubiger im neuen Verfahren verhalten? Welche Vorteile bietet ein flexibler, modularer Restrukturierungsbaukasten, aus dem für jedes Unternehmen unterschiedliche Maßnahmen ausgewählt werden können? Was ist in der bisherigen Umsetzungsdiskussion zu kurz gekommen? Dies und mehr haben wir in Halle an der Saale bei bestem Sommerwetter besprochen.

"Da haben Arbeitnehmer erstmal nichts verloren"

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Mit Prof. Dr. Lucas Flöther und Dr. Burkard Göpfert diskutieren wir über die Ergebnisse der Handelsblatt Jahrestagung Restrukturierung und das "new normal". Die Formel "früh, schnell und still" gilt auch für das Restrukturierungsverfahren. Aber wie passt das mit möglichen Gläubigerausschüssen zusammen? Wie wären diese zu besetzen? Gilt für das beratungsintensive Restrukturierungsverfahren als weitere Regel "Cash is king"? Und wie sind die Erfahrungen mit dem digitalen Format der Handelsblatt Jahrestagung? Spannende Einblicke, die wir in Düsseldorf besprochen haben.

„Bis August kommt das Reformpaket“

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Dr. Daniel Bergner ist als Geschäftsführer des Verbands der Insolvenzverwalter Deutschland (VID) ein intimer Kenner der politischen Insolvenzszene in Berlin und Brüssel. Auf den von ihm geführten Verband geht maßgeblich der deutsche Einfluss auf die Restrukturierungsrichtlinie zurück. Dabei versteht der VID sich auch als Gralshüter der klassischen Insolvenzverwaltung. Steht der VID daher auf der Bremse bei der Umsetzung der Richtlinie? Warum hat Daniel Bergner "Bammel" vor den kommenden Insolvenzverfahren und warum will kein Politiker tausende solcher Fälle im nächsten Jahr? Dies und mehr haben wir mit Corona-Abstand gemeinsam in Berlin diskutiert.

"Das Restrukturierungsverfahren muss international konkurrenzfähig sein"

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In grenzüberschreitenden Sanierungen ist Dr. Leo Plank ist einer der erfahrensten Restrukturierungsanwälte in der Bundesrepublik. Er fordert ein schnelles, faires, transparentes und vorhersehbares Restrukturierungsverfahren für Deutschland, das auch im internationalen Vergleich konkurrenzfähig ist. Wir blicken mit ihm vor dem Hintergrund einer rapide ansteigenden Schuldenlast auf die Rahmenbedingungen zukünftiger Restrukturierungsfälle und die Auswirkungen von rescue financings. Wir erfahren, dass eine Einladung zu einer Tasse Tee bei der Bank of England viel bewegen kann und warum der Schutzschirm überbewertet ist. Auch dieses Mal haben wir mit Abstand aus dem Home Office, aber eng am Thema diskutiert.

Über diesen Podcast

restruct.law ist der Restrukturierungspodcast von Christian Heintze und Heiko Schaefer. Heintze und Schaefer beraten seit über 20 Jahren als Experten für Sanierung und Restrukturierung in Krisensituationen von Unternehmen. Sie übernehmen Verantwortung, wenn andere keinen Ausweg mehr sehen. Entscheiden, was zu retten ist oder was nur noch abgewickelt werden kann. Sie verhandeln mit Gläubigern, Kunden und Investoren. Mal als Berater oder Insolvenzverwalter des Unternehmens, ein anderes Mal als Anwälte der betroffenen Gläubiger. Mit ihrem Wissen und dem ihrer wechselnden Gäste wollen sie zur anstehenden Umsetzung der EU-Restrukturierungsrichtlinie in das deutsche Recht beitragen. Im lockeren Gespräch diskutieren, erläutern und blicken sie voraus mit AnwältInnen, BeraterInnen, ProfessorInnen, PolitkerInnen und InvestorInnen aus der Restrukturierungsszene.

von und mit Christian Heintze, Heiko Schaefer

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